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Das Kohlhaldaweible - Die Saga

 

Das Kohlhaldaweible, Ihr kennt es alle, tappte es um 1600 in die berühmte Verräterfalle.

Einst als liebes Mütterchen bekannt, wurde es nach einigen Fehltritten in die Kohlhalde verbannt.

Doch wie kam es zu dieser frevligen Tat? Diesem sogenannten Verrat?

Ich will es Euch erzählen, habt etwas Geduld, Ihr werdet gleich sehen es war tatsächlich Ihre eigene Schuld.

 

Mehl und Eier stahl sie vom Markt, eine Hexe sei sie, das wurde beklagt. Verbrennen wollte man sie nicht, doch länger im Dorf bleiben war auch nicht in Sicht! Verbannen, das wurde vorgeschlagen, diese Option fiel keinem auf dem Magen. In die "Kohlhalde" wurde sie gejagt, solle sie dort ihr Unwesen treiben, im Dorf wollte keiner mit ihr länger bleiben.

 

Das alte Weib von Wut zerfressen, wollte es ihnen heimzahlen, keiner würde sie je vergessen. In die Balgheimer Geschichte wollte sie eingehen, so dass fortwährend Erinnerungen über sie einhergehen. Erzählen sollte man sich von ihr, dies wurde langwierig zu ihrer Gier.

 

Rache wurde geschmieden, es entstand ein Plan. Sie sollen dafür büßen, was sie ihr haben angetan.

Streit zwischen Dörfern, Krieg solle entstehn, auf den Weg machte sie sich, es würde nun geschehn.

 

Zu Gunsten der Balgheimer verschob sie den Markstein, die Spaichinger ahnungslos, es machte den Anschein. Ein Holzhieb im Reutwald wurde veranlasst. Als ihr gutes Recht, haben Sie es aufgefasst. Doch in Spaichingen entstand schnell das Gerücht, Diebstahl wurde begangen, man verlangte ein Gericht. Doch keiner der Dörfer war sich einer Schuld bewusst, man hätte nicht gestohlen, "das hätte man doch gewusst"!

 

Das alte Weib es rieb sich die Hände, das hatten sie nun davon, "die elendigen Verbände"! Ein Krieg zwischen den Dörfern, es war fast unausweichlich, doch Balgheim zog sich zurück, man war ja nicht feindlich. Die Spaichinger holten sich zurück was ihnen zustand, und Balgheim eintschuldigte sich für den entstandenen Umstand.

 

Das alte Weib erkannte, es könne nichts mehr ausrichten, und trollte sich zurück in den Wald, was für tolle Aussichten. Dem Himmel sei Dank, gibt es diese Berichte, "sonst hätten wir heute keine Vereinsgeschichte"!

 

 

 

 

 

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